Die Farbräume RGB und CMYK leicht erklärt

RGB-Farbraum

Alle Farben auf technischen Geräten, wie Handy, Monitor und Fernseher werden durch Licht erzeugt und im RGB-Farbraum dargestellt. Sie sind leuchtend und kräftig. Wenn man die drei Grundfarben in gleicher Helligkeit addiert, entsteht der Farbton Weiß. Das Bild wird also heller, wenn mehr Farbe angewendet wird – daher rührt auch die Bezeichnung „Lichtfarben“. Im Gegensatz dazu erhält man Schwarz, wenn auf Farbe verzichtet wird.

RGB Farbmodell

Die Primärfarben Rot (R), Grün (G) und Blau (B) sind die Grundtöne des RGB-Farbraums.

Durch Überlappung erhält man weitere Farbabstufungen.


CMYK-Farbraum

Das CMYK-Farbspektrum finden wir bei Druckerzeugnissen, wie Flyern, Visitenkarten und Briefpapier und die vier Farben kommen aus Farbeimern und werden über die Druckmaschine auf das Papier gebracht.
Die Primärfarben Cyan (C), Magenta (M) und Yellow (Y) und Schwarz bzw. Key (K) sind die Grundtöne des CMYK-Farbraums. Durch Mischen erhält man weitere Farben, so wie wir es aus dem Tuschkasten kennen. Eigentlich würden die drei Grundtöne zum Erzeugen von Schwarz ausreichen, aber das würde sehr viel Farbe benötigen und wäre kein kontrastreiches Tiefschwarz. Wenn Sie nun z.B. eine Anzeige im RGB-Modus erstellen und in der Zeitung veröffentlichen möchten, muss diese für die Druckmaschine in CMYK konvertiert werden. Dabei kann es zu starken Farbabweichungen kommen. Ein blauer Farbton könnte leicht Lila wirken oder andere Farben sehen plötzlich schmutzig aus. Deshalb sollten Sie wichtige Elemente wie z.B. Ihr Firmenlogo immer mit genauen CMYK-Farbwerten angegeben.

CMYK Farbmodell

Die Primärfarben Cyan (C), Magenta (M) und Yellow (Y) und Schwarz bzw. Key (K) sind die Grundtöne des CMYK-Farbraums. Durch Mischen erhält man weitere Farben, so wie wir es aus dem Tuschkasten kennen.

Konvertierung von RGB nach CMYK

Zum Beispiel kann man mit der Bildbearbeitungssoftware Adobe Photoshop die Anzeige vom RGB- in den CMYK-Modus konvertieren und hat dabei viele Einstellungsmöglichkeiten. Hierbei spielen ICC Farbprofile (ICC: International Color Consortium) eine große Rolle. Ihre Druckerei gibt Ihnen die Information über das in ihrem Druckhaus verwendete Profil. Am Besten legt man natürlich die Druckdaten gleich im CMYK-Modus an und werden mit dem Druckergebnis zufrieden sein.

Vollton-, Sonder- bzw. Schmuckfarben

Wenn Sie auf allen Druckerzeugnissen immer den gleichen Farbton treffen möchten, verwenden Sie am besten Sonderfarben (z.B. HKS oder Pantone®) . Diese werden vom Hersteller gemischt und aus einem Farbeimer direkt in die Druckmaschine gegeben. Von den jeweiligen Herstellern können Sie anhand von Farbfächern Ihre Farbe auswählen und auf Ihren Visitenkarten, Ihrem Briefpapier und in Ihrem Flyer sieht sie immer gleich aus. Dafür müssen Sie aber tiefer in die Tasche greifen. Im Vergleich können die Kosten sich leicht vervierfachen. Bei Mischen im Vierfarbdruck (CMYK) kann es zu leichten Abweichungen kommen, die oftmals einem Laien nicht auffallen.

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